HNO-Diagnostik und -Therapie für Hunde und Katzen in Meerbusch

Fachtierarzt für Kleintiere, Dr. Jens M. Diel, GPCert (SAS)

Erkrankungen von Nase, Nasennebenhöhlen, Ohren, Rachen, Kehlkopf und Atemwegen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Insbesondere chronischer Nasenausfluss, wiederkehrende Ohrentzündungen, auffällige Atemgeräusche, Husten, Schluckbeschwerden oder eine eingeschränkte Belastbarkeit erfordern häufig eine gezielte weiterführende Diagnostik.

Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ist seit vielen Jahren ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis. Wir verbinden die klinische Untersuchung mit moderner Bildgebung, hochauflösender Videoendoskopie und der Möglichkeit, während derselben Untersuchung gezielt Proben zu entnehmen oder bestimmte Veränderungen unmittelbar minimalinvasiv zu behandeln.

Wann ist eine spezialisierte HNO-Untersuchung sinnvoll?

Eine weiterführende Untersuchung kann insbesondere angezeigt sein bei:

  • chronischem oder einseitigem Nasenausfluss

  • Nasenbluten

  • häufigem Niesen oder anfallsartigem Rückwärtsniesen

  • auffälligen Atemgeräuschen

  • Atemnot oder eingeschränkter Belastbarkeit

  • chronischem Husten

  • wiederkehrenden oder therapieresistenten Ohrentzündungen

  • Kopfschiefhaltung, Gleichgewichtsstörungen oder Schmerzen im Ohrbereich

  • Schluckbeschwerden, Würgen oder Stimmveränderungen

  • Verdacht auf einen Fremdkörper, Polypen oder eine Umfangsvermehrung

  • Erkrankungen brachyzephaler Hunde und Katzen

  • Verdacht auf Veränderungen von Kehlkopf, Luftröhre oder Bronchien

  • Tumoren in Ohr und Nase

  • Taubheit

Nicht jedes Symptom erfordert dieselbe Untersuchung. Welche diagnostischen Verfahren sinnvoll sind, entscheiden wir individuell anhand der Beschwerden, der bisherigen Befunde und der klinischen Untersuchung.

Unsere HNO-Diagnostik

Für die Abklärung komplexer HNO-Erkrankungen stehen uns verschiedene, aufeinander abgestimmte Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Je nach Fragestellung kombinieren wir die dreidimensionale Bildgebung mit einer direkten endoskopischen Beurteilung und einer gezielten Probenentnahme.

Zu unseren diagnostischen Möglichkeiten gehören:

  • Cone-Beam-Computertomographie, kurz CBCT

  • hochauflösende Videootoskopie

  • Rhinoskopie der Nasenhöhlen und des Nasenrachens

  • starre Endoskopie mit hochwertigen Olympus-Endoskopen

  • flexible Endoskopie

  • Untersuchung von Rachen und Kehlkopf

  • Tracheoskopie und Bronchoskopie

  • gezielte Entnahme von Biopsien, Abstrichen, Spülproben und Sekreten

  • zytologische, histopathologische und mikrobiologische Untersuchungen

  • Hirnstammaudiometrie bei vermuteter Taubheit

Durch die Kombination dieser Verfahren lassen sich oberflächlich sichtbare Veränderungen ebenso beurteilen wie tiefer gelegene Strukturen, die bei einer normalen Untersuchung nicht einsehbar sind.

Brachycephalie

Diagnostik und endoskopisch assistierte Diagnostik und Therapie, nach der lizensierten PAMOOP® Methode bei brachycephalen Hunde- und Katzenrassen. Hohe Fallzahlen, informieren Sie sich 02150 705732

Obere Atemwege

Zu den oberen Atemwegen gehören neben den Nasenhöhlen auch Mundhöhle, Kehlkopf und Luftröhre. Verschiedenste diagnostische und therapeutische Möglichkeiten stehen uns dafür zur Verfügung.

Ohrenerkrankungen

Chronische Ohrentzündungen sind teilweise schwierig zu behandeln. Immer wiederkehrende Entzündungen bedürfen in vielen Fällen tiefergehender Diagnostik und weiterführender Therapie. Mit unserer Aus...

Larynxparalyse

Eine Larynxparalyse ist eine Lähmung des Kehlkopfes. Dieser kann seine Funktion als Weiche zwischen Luft und Futter/Wasser nicht mehr erfüllen. Da er sich beim Einatmen nicht mehr öffnet, um den Weg frei zu machen in die Luftröhre, entwickelt der Patient typische Symptome. Dies kann sowohl Hund als auch Katze betreffen.

CBCT: dreidimensionale Bildgebung von Kopf und oberen Atemwegen

CBCT: hochauflösend, schnell, strahlungsarm

Die Cone-Beam-Computertomographie ermöglicht eine hochauflösende, dreidimensionale Darstellung knöcherner und luftgefüllter Strukturen des Kopfes. Sie ist insbesondere bei Erkrankungen der Nasenhöhlen, Nasennebenhöhlen, Zahnwurzeln, Gehörgänge und des Mittelohres hilfreich.

Ein CBCT kann unter anderem eingesetzt werden bei Verdacht auf:

  • chronische Rhinitis

  • nasale Aspergillose

  • Fremdkörper in der Nasenhöhle

  • Polypen oder andere Umfangsvermehrungen

  • Veränderungen der Nasenmuscheln

  • Erkrankungen der Stirnhöhlen

  • Veränderungen des Mittelohres

  • Otitis media

  • knöcherne Veränderungen des Gehörgangs

  • Zahnwurzelentzündungen mit Beteiligung der Nasenhöhle

  • brachyzephaliebedingte anatomische Veränderungen

Die Schnittbilddiagnostik zeigt, wo eine Veränderung lokalisiert ist und wie weit sie sich ausdehnt. Sie ersetzt jedoch nicht in jedem Fall die Endoskopie. Während das CBCT die anatomischen Strukturen darstellt, erlaubt die Endoskopie die direkte Beurteilung der Schleimhaut und eine gezielte Probenentnahme.

Videootoskopie: präzise Untersuchung des äußeren Gehörgangs und Trommelfells

Bei chronischen oder wiederkehrenden Ohrentzündungen reicht die Untersuchung mit einem herkömmlichen Handotoskop häufig nicht aus. Mit der Videootoskopie können wir den Gehörgang vergrößert auf einem Monitor beurteilen und Veränderungen dokumentieren.

Dabei lassen sich unter anderem erkennen:

  • entzündliche Veränderungen

  • starke Verengungen des Gehörgangs

  • Fremdkörper

  • Tumoren oder andere Gewebsveränderungen

  • Veränderungen oder Defekte des Trommelfells

  • Sekretansammlungen

  • Polypen

  • Hinweise auf eine Beteiligung des Mittelohres

Während der Videootoskopie können wir den Gehörgang kontrolliert spülen, tief sitzendes Material entfernen und gezielt Proben für die zytologische oder mikrobiologische Untersuchung entnehmen.

Bei Verdacht auf eine Mittelohrerkrankung kann zusätzlich eine Myringotomie, also eine gezielte Eröffnung des Trommelfells, mit Entnahme einer Probe aus dem Mittelohr erforderlich sein. Die Entscheidung erfolgt anhand der klinischen, bildgebenden und videootoskopischen Befunde.

Rhinoskopie mit hochauflösenden starren Endoskopen

Für die Untersuchung der Nasenhöhlen setzen wir hochauflösende starre Endoskope von Olympus ein. Sie ermöglichen eine detailreiche Darstellung der Nasenschleimhaut und der zugänglichen Nasengänge.

Die starre Rhinoskopie eignet sich besonders zur Beurteilung von:

  • chronischen oder einseitigen Entzündungen

  • Veränderungen der Nasenmuscheln

  • Pilzbelägen bei nasaler Aspergillose

  • Fremdkörpern

  • Blutungsquellen

  • Polypen

  • Gewebsveränderungen und Umfangsvermehrungen

Unter direkter Sicht können auffällige Bereiche gezielt biopsiert werden. Fremdkörper, Sekrete oder kleinere Veränderungen lassen sich in geeigneten Fällen unmittelbar endoskopisch entfernen oder behandeln.

Die hochauflösende Darstellung erleichtert es, Proben nicht nur blind aus der Nasenhöhle, sondern gezielt aus tatsächlich verändertem Gewebe zu entnehmen. Das kann die diagnostische Aussagekraft deutlich verbessern.

Untersuchung des Nasenrachens

Ein Teil der Nasenhöhle und insbesondere der Nasenrachen ist von vorne nur eingeschränkt einsehbar. Deshalb untersuchen wir den Nasenrachen bei entsprechender Fragestellung zusätzlich über die Maulhöhle beziehungsweise retrograd.

Diese Untersuchung ist insbesondere sinnvoll bei Verdacht auf:

  • nasopharyngeale Polypen

  • Fremdkörper

  • entzündliche Veränderungen

  • nasopharyngeale Stenosen

  • Veränderungen des weichen Gaumens

  • Raumforderungen im Nasenrachen

Gerade bei Katzen können nasopharyngeale Polypen zu Atemgeräuschen, Nasenausfluss, Schluckproblemen oder Mittelohrerkrankungen führen.

Flexible Endoskopie von Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien

Flexible Endoskope ermöglichen die Untersuchung von Bereichen, die mit starren Instrumenten nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sind. Dazu gehören tiefere Abschnitte des Rachens, der Kehlkopf, die Luftröhre und die Bronchien.

Je nach klinischer Fragestellung führen wir eine flexible Endoskopie durch zur Abklärung von:

  • chronischem Husten

  • auffälligen Atemgeräuschen

  • Kehlkopferkrankungen

  • Larynxparalyse

  • Trachealkollaps

  • Bronchialkollaps

  • Fremdkörpern in den Atemwegen

  • chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankungen

  • Blutungen aus den Atemwegen

  • Verdacht auf eine Umfangsvermehrung

Bei einer Bronchoskopie können die Luftröhre, die Hauptbronchien und – abhängig von Größe und Anatomie des Patienten – weitere Bronchialabschnitte systematisch beurteilt werden.

Zusätzlich kann eine bronchoalveoläre Lavage durchgeführt werden. Dabei wird sterile Flüssigkeit in einen ausgewählten Atemwegsabschnitt eingebracht und wieder zurückgewonnen. Das gewonnene Material kann zytologisch und mikrobiologisch untersucht werden.

Gezielte Probenentnahme statt alleiniger Bildbeurteilung

Bildgebung und Endoskopie liefern wichtige Informationen, beantworten aber nicht jede diagnostische Frage allein. Entzündliche, infektiöse und neoplastische Veränderungen können äußerlich ähnlich erscheinen.

Deshalb entnehmen wir bei entsprechender Indikation gezielt:

  • Gewebebiopsien für die histopathologische Untersuchung

  • Abstriche oder Sekrete für mikrobiologische Untersuchungen

  • Material für die Zytologie

  • Mittelohrproben

  • Nasenspülproben

  • Tracheal- oder Bronchialsekret

  • Proben aus einer bronchoalveolären Lavage

Häufig von uns untersuchte und behandelte HNO-Erkrankungen

Die Ergebnisse werden immer gemeinsam mit der klinischen Untersuchung, der Bildgebung und dem endoskopischen Befund beurteilt.

Nase und Nasennebenhöhlen

  • chronische Rhinitis

  • nasale Aspergillose

  • Fremdkörper der Nasenhöhle

  • Nasenpolypen

  • Veränderungen der Nasenmuscheln

  • Nasenbluten

  • nasopharyngeale Stenosen

  • gutartige und bösartige Umfangsvermehrungen

  • Erkrankungen der Stirnhöhlen

  • Zahnwurzelentzündungen mit Beteiligung der Nasenhöhle

Ohren und Mittelohr

  • Taubheit

  • chronische oder therapieresistente Otitis externa

  • Otitis media

  • Paukenergüsse und Otitis media with effusion

  • Polypen des Gehörgangs oder Mittelohres

  • Fremdkörper

  • Veränderungen des Trommelfells

  • Verengungen des Gehörgangs

  • Umfangsvermehrungen des Gehörgangs

  • operative Erkrankungen der Bulla tympanica

  • Entfernung des äußeren Gehörganges mit Eröffnung des Mittelohres (TECA LBO)

Rachen und Kehlkopf

Luftröhre und Bronchien

  • Trachealkollaps

  • Bronchialkollaps

  • chronische Tracheitis oder Bronchitis

  • Fremdkörper

  • entzündliche Atemwegserkrankungen

  • strukturelle Veränderungen der Atemwege

  • ausgewählte Erkrankungen, bei denen eine endoskopische oder interventionelle Behandlung möglich ist

Diagnostik und Therapie möglichst sinnvoll verbinden

Viele HNO-Untersuchungen müssen bei Hund und Katze in einer kontrollierten Narkose durchgeführt werden. Wenn es medizinisch sinnvoll und sicher möglich ist, planen wir die Untersuchung deshalb so, dass mehrere diagnostische Schritte miteinander kombiniert werden können.

Beispielsweise können in einer Narkose ein CBCT des Kopfes, eine Videootoskopie oder Rhinoskopie und eine gezielte Probenentnahme erfolgen. Bei geeigneten Befunden können außerdem Fremdkörper entfernt, Gehörgänge gespült oder bestimmte Veränderungen unmittelbar endoskopisch behandelt werden.

Welche Untersuchungen miteinander kombiniert werden können, hängt von der Erkrankung, dem Allgemeinzustand des Patienten und der Narkosesicherheit ab.

Interdisziplinäre Beurteilung komplexer Fälle

HNO-Erkrankungen überschneiden sich häufig mit anderen Fachgebieten. Chronische Ohrentzündungen können beispielsweise durch dermatologische Grunderkrankungen begünstigt werden. Nasenausfluss kann mit Zahnwurzelentzündungen zusammenhängen, und Atemprobleme können zusätzlich durch Herz- oder Lungenerkrankungen beeinflusst werden.

Bei Bedarf beziehen wir deshalb unsere Fachbereiche für Chirurgie, Dermatologie, Innere Medizin, Kardiologie, Zahnheilkunde, Augenheilkunde und bildgebende Diagnostik in die Untersuchung und Therapieplanung ein.

Was moderne HNO-Diagnostik leisten kann – und was nicht

CBCT und Endoskopie ermöglichen eine sehr genaue Untersuchung, führen aber nicht in jedem Fall sofort zu einer abschließenden Diagnose. Manche Erkrankungen zeigen nur unspezifische Veränderungen. Bei Tumorverdacht oder chronischen Entzündungen ist häufig die feingewebliche Untersuchung einer Biopsie entscheidend.

Auch negative mikrobiologische Ergebnisse schließen eine Infektion nicht immer vollständig aus. Umgekehrt bedeutet der Nachweis von Bakterien nicht automatisch, dass diese die alleinige Ursache der Erkrankung sind.

Wir besprechen deshalb vor der Untersuchung, welche diagnostischen Schritte sinnvoll sind, welche Ergebnisse zu erwarten sind und welche weiterführenden Untersuchungen abhängig vom Befund erforderlich werden können.

HNO-Diagnostik in unserer Praxis auf einen Blick

-dreidimensionale Kopfdiagnostik mittels CBCT

-hochauflösende Videootoskopie

-starre Rhinoskopie mit hochwertigen Olympus-Endoskopen

-flexible Endoskopie von Rachen, Kehlkopf und Atemwegen

-Tracheoskopie und Bronchoskopie

-gezielte Biopsien und mikrobiologische Proben

-endoskopische Entfernung von Fremdkörpern und Polypen

-interdisziplinäre Beurteilung komplexer und chronischer Fälle

Häufige Fragen zur HNO-Diagnostik bei Hund und Katze

  • Wann braucht mein Hund oder meine Katze eine Rhinoskopie?

    Eine Rhinoskopie kann bei chronischem oder einseitigem Nasenausfluss, Nasenbluten, häufigem Niesen, Verdacht auf einen Fremdkörper, eine Pilzinfektion, einen Polypen oder eine andere Gewebsveränderung sinnvoll sein. Ob zunächst ein CBCT oder direkt eine endoskopische Untersuchung empfohlen wird, hängt vom individuellen Befund ab.

  • Was ist der Unterschied zwischen CBCT und Rhinoskopie?

    Das CBCT erzeugt dreidimensionale Schnittbilder der Nasenhöhlen, Nasennebenhöhlen, Zähne, Gehörgänge und angrenzenden Knochenstrukturen. Die Rhinoskopie ermöglicht dagegen die direkte Betrachtung der Schleimhaut. Außerdem können dabei gezielt Biopsien entnommen oder Fremdkörper entfernt werden. Häufig ergänzen sich beide Verfahren.

  • Warum ist bei einer chronischen Ohrentzündung eine Videootoskopie sinnvoll?

    Mit der Videootoskopie lässt sich der gesamte zugängliche Gehörgang vergrößert darstellen. Dadurch können tief gelegene Entzündungen, Fremdkörper, Polypen, Veränderungen des Trommelfells oder Hinweise auf eine Mittelohrerkrankung besser erkannt werden. Gleichzeitig sind eine kontrollierte Ohrspülung und eine gezielte Probenentnahme möglich.

  • Kann das Mittelohr beim Hund oder bei der Katze untersucht werden?

    Bei Verdacht auf eine Mittelohrerkrankung kann das Mittelohr zunächst mittels CBCT beurteilt werden. Abhängig vom Befund kann zusätzlich eine Videootoskopie mit Myringotomie und gezielter Entnahme einer Mittelohrprobe erforderlich sein

  • Was ist eine Bronchoskopie?

    Bei der Bronchoskopie wird ein flexibles Endoskop über die Atemwege in die Luftröhre und die Bronchien eingeführt. So können strukturelle Veränderungen, Entzündungen, Kollapszustände, Fremdkörper oder Umfangsvermehrungen direkt beurteilt werden. Zusätzlich können Proben oder eine bronchoalveoläre Lavage gewonnen werden.

  • Erfolgen HNO-Untersuchungen in Narkose?

    Rhinoskopie, gründliche Videootoskopie, Bronchoskopie und gezielte Probenentnahmen werden bei Hund und Katze in der Regel in einer kontrollierten Narkose durchgeführt. Vorher wird beurteilt, welche Voruntersuchungen notwendig sind und ob mehrere diagnostische Schritte sinnvoll miteinander kombiniert werden können.

  • Können Fremdkörper direkt endoskopisch entfernt werden?

    Viele Fremdkörper aus Nase, Gehörgang, Rachen, Luftröhre oder Bronchien können unter endoskopischer Sicht entfernt werden. Ob dies möglich ist, hängt von Lage, Größe, Beschaffenheit und den bereits verursachten Gewebeschäden ab.

  • Behandeln Sie auch brachyzephale Hunde und Katzen?

    Ja. Die Diagnostik und Behandlung brachyzephaler Patienten ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis. Dabei werden nicht nur Nasenlöcher und Gaumensegel, sondern je nach Patient auch Nasenhöhle, Nasenrachen, Kehlkopf und weitere Abschnitte der Atemwege beurteilt.

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Aspergillose

Niesen, einseitiger Nasenausfluss, „Rotz“ und wiederkehrendes Nasenbluten können beim Hund Hinweise auf eine Aspergillose sein. Dabei handelt es sich um eine Pilzinfektion der Nasenhöhle und teilweise auch der Nasennebenhöhlen, die meist durch Schimmelpilze der Gattung Aspergillus verursacht wird. Besonders häufig ist Aspergillus fumigatus beteiligt.

Die nasale Aspergillose ist keine harmlose Erkältung. Sie kann die empfindlichen Strukturen in der Nasenhöhle angreifen, zu chronischem Ausfluss führen und in fortgeschrittenen Fällen Knochen- und Schleimhautstrukturen schädigen. Deshalb sollten Hunde mit anhaltendem, einseitigem, eitrigem oder blutigem Nasenausfluss nicht dauerhaft nur symptomatisch behandelt werden.

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BAER-Hörtest und Audiometrie für Hunde und Katzen in Meerbusch

BAER-Hirnstammaudiometrie für Hunde, Katzen und komplette Würfe. Dr. Jens M. Diel und sein Team führen Hörtests seit 2003 durch und haben über 1.000 Patienten untersucht.

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