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sanfte Kastration

Leider müssen viele unserer Patienten, geplant oder ungeplant, mindestens einmal in Ihrem Leben operiert werden. Falls dabei der Bauch eröffnet werden soll, z.B. bei der Kastration der Hündin, muß nach traditioneller Methode ein oftmals mehrere Zentimeter langer Schnitt angelegt werden.

Die sehr viel sanftere, minimal invasive Methode ist die Laparoskopie (= in den Bauch hineinschauen). Diese wenig belastende Methode ist beim Menschen seit Jahren Standard. An die Stelle eines mehreren Zentimetern großen Bauchschnittes, treten bei dieser Technik nur Millimeter große Zugänge zum Bauchraum.

Bei größeren Hündinnen ergibt sich in der Summe ein Schnitt von 15 mm, bei kleinen Hündinnen können wir die Operation durch in der Summe 7,5 mm große Zugänge durchführen. Das Ergebnis ist eine schnelle Erholung nach der Kastration. In den meisten Fällen kann die Hündin am darauffolgenden Tag bereits voll belastet werden.

Alter oder Größe der Hündin spielt für ein erfahrenes OP Team keine Rolle. Auch das Entfernen der Gebärmutter ist minimal invasiv möglich, in den meisten Fällen aber aus medizinischer Sicht nicht notwendig.

Durch die Verwendung eines hochmodernen Gefäßversiegelungsystems aus der Humanmedizin (Ligasure) können wir im Bauch auch größere Gefäße sicher verschließen. Im Gegensatz zu einfacheren Elektrokautern oder Ligaturen erreichen wir so eine deutliche Zunahme an Sicherheit. Da moderne Technik auch die Arbeit beschleunigt, ist mit der Verwendung des Ligasure auch die Narkosezeit reduziert.

Für postoperative Rückfragen ist unsere Praxis selbstverständlich auch außerhalb der Sprechzeiten (auch am Wochenende) zu erreichen.

Wir operieren seit 2004 unsere Patienten endoskopisch. Zur Zeit führen wir mehr als 300 laparoskopische/endoskopische Operationen jährlich durch.

Weitere Informationen finden Sie auf www.sanfte-kastration.de