Sanfte, endoskopische Kastration

Wir operieren seit mehr als 10 Jahren Hündinnen endoskopisch. Aus dieser bundesweit einzigartigen Erfahrung und aus mehr als 2000 "sanften Kastrationen" in den letzten Jahren hat Fachtierarzt für Kleintiere Dr. Jens Diel sich eine außerordentliche Routine in dieser, für den Anfänger doch recht komplizierten, OP Technik erarbeitet.

Von unserer Routine in minimal invasiven "sanften" Eingriffen profitieren unsere Patienten durch kürzere Operations- und somit Narkosezeiten. Das Narkoserisiko und die Gefahr von Wundinfektionen sinken dadurch signifikant.

Der Vorteil einer sanften Kastration liegt in der geringeren Belastung des Patienten. Falls bei einer Operation der Bauch eines Tieres eröffnet werden musste, z.B. bei der Kastration der Hündin, war nach traditioneller Methode ein oftmals mehrere Zentimeter langer Schnitt notwendig

Die sehr viel sanftere, minimal invasive Methode ist die Laparoskopie (= in den Bauch hineinschauen). Diese wenig belastende Methode ist beim Menschen seit Jahren Standard (Gallenblase etc.).

An die Stelle eines mehreren Zentimetern großen Bauchschnittes, treten bei der endoskopischen Kastration nur Millimeter große Zugänge zum Bauchraum.

Bei größeren Hündinnen ergibt sich in der Summe ein Schnitt von 15 mm, bei kleinen Hündinnen können wir die Operation durch in der Summe 7,5 mm große Zugänge durchführen. Das Ergebnis ist eine schnelle Erholung nach der Kastration. In den meisten Fällen kann die Hündin am Darauffolgenden Tag bereits voll belastet werden.

Bauch einer Hündin nach der Operation

Bauch einer Hündin nach der Operation

Alter oder Größe der Hündin spielt für ein erfahrenes OP Team keine Rolle. Selbstverständlich operieren wir auch kleine Hunde, unser kleinster Patient war ein 1,3 kg schwerer Chihuahua, den wir durch einen 2,7 mm Port und einen 5 mm Port operieren konnten. Unsere größte Patientin war eine 300 kg schwerer Löwin.

Auch das Entfernen der Gebärmutter ist minimal invasiv möglich, in den meisten Fällen aber aus medizinischer Sicht nicht notwendig.

Durch die Verwendung eines hochmodernen Gefäßversiegelungsystems aus der Humanmedizin (Ligasure) können wir im Bauch auch größere Gefäße sicher verschließen. Im Gegensatz zu einfacheren Elektrokautern oder Ligaturen erreichen wir so eine deutliche Zunahme an Sicherheit. Da moderne Technik auch die Arbeit beschleunigt, ist mit der Verwendung des Ligasure auch die Narkosezeit reduziert.

Für postoperative Rückfragen ist unsere Praxis selbstverständlich auch außerhalb der Sprechzeiten (auch am Wochenende) zu erreichen.

Wir operieren seit 2004 unsere Patienten endoskopisch. Zur Zeit führen wir mehr als 300 laparoskopische/endoskopische Operationen jährlich durch.

Weitere Informationen finden Sie auf www.sanfte-kastration.de

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