Unsere Mitarbeiterin Frau Nina Benedens hat neben Ihrer Ausbildung als tiermedizinische Fachangestellte erfolgreich eine Spezialisierung zur Tierphysiotheraputin durchlaufen. Ihre Erfahrung in verschiedenen Praxen und Kliniken ermöglicht es, eine sinnvolle Therapie zur raschen Rekonvaleszenz Ihres Tieres zu entwickeln.
Eine deutliche Verbesserung konnten wir nach Physiotherapie beobachten beim Cauda Eqina Syndrom, der degenerativen Myelopathie und bei gelenkorthopädischen Eingriffen wie z.B. Kreuzbandrissen.
Generell, ähnlich wie in der Humanmedizin ist eine physiotherapeuthische Behandlung bei allen orthopädischen Problemstellungen indiziert.
Zur Durchführung einer erfolgreichen Physiotherapie ist Teamarbeit zwischen dem Physiotherapeuten,und den Tierärzten gefragt. Die Arbeit des Physiotherapeuten soll die tierärztliche Therapie sinnvoll ergänzen und unterstützen.
Nach der tierärztlichen Verordnung werden Behandlungspläne aufgestellt und durchgeführt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Schäden nicht nur "repariert" werden, sondern auch der korrekte Bewegungsablauf als Ganzes im Auge behalten wird, um Verletzungen gar nicht erst entstehen zu lassen.
Physiotherapie wird von Physiotherapeuten in unterschiedlicher Form und Vielfalt ausgeübt.
Physiotherapeuten analysieren und interpretieren Schmerzzustände, sensomotorische Funktions- und Entwicklungsstörungen (z. B. die Hyper- oder Hypomobilität eines Gelenks), um sie mit spezifischen manuellen und anderen physiotherapeutischen Techniken zu beeinflussen. Primärer Ansatzpunkt ist das Bewegungssystem und das Bewegungsverhalten; Ziel ist, Schmerzfreiheit und ökonomisches Bewegungsverhalten im Alltag zu erreichen bzw. im Falle von irreversiblen Funktionsstörungen Kompensationsmöglichkeiten zu schaffen.
Ziele der Physiotherapie sind darüber hinaus, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren; wo eine 100% ige Widerherstellung des Patienten nicht zu erreichen ist, gehört zu den physiotherapeutischen Aufgaben das Anleiten des Patientenbesitzers (z. B. bei schweren Arthrosen, Amputationen oder bei schweren neurologischen Störungen).
Prävention:
Schulung von Risikopatienten (Diensthunde, Suchhunde, Sporthunde)
stationäre und ambulante Therapie:
bei orthopädischen Erkrankungen (z. B. Fehlstellung, Arthrose, Skoliose, Bandscheibenvorfall, Schmerzreduktion), bei neurologischen Erkrankungen (z. B. Polyneuropathie, Schlaganfall, ataktischer Symptomenkomplex), in der Traumatologie (z. B. nach Fraktur, künstlichem Gelenk, Amputation, Sehnenriss, Narbendehnung), bei rheumatischen Erkrankungen (z. B. Polyarthrose), bei geriatrischen Patienten (z. B. Kräftigung und Stabilisierung multimorbider Patienten)
Rehabilitation:
nach Unfällen, nach langfristigen Erkrankungen, zur Wiederherstellung der natürlichen Beweglichkeit, Kraft und Geschicklichkeit des Patienten




